Dynamischer oder statischer Content – Brauche ich überhaupt ein CMS?

Die Entscheidung zwischen statischem und dynamischem Content hängt von zwei zentralen Faktoren ab.

  • Sind die personellen Ressourcen für das Erstellen von statische Seiten vorhanden?
  • Wie oft müssen die Seiten geändert werden?

Generell gilt, dass gut gebaute statische Seiten bei ansonsten gleichen Bedingungen einen (zumindest leichten) Performancevorteil gegenüber dynamischen Seiten haben. Der wichtigste Unterschied ist, dass bei statischen Seiten der permanente Datenbankzugriff entfällt und somit die Serverlast geringer wird. Je höher die Zugriffszahlen auf den Dienst sind, desto spürbarer wird der Performancevorteil. Allerdings kann ein intelligentes Caching helfen, die Performance dynamischer Seiten zu verbessern. Dazu später mehr.

Es gibt Unternehmen, die zwar im Netz vertreten sind, deren Bedarf an Änderungen der Website jedoch so gering ist, dass ein Content-Management-System reichlich übertrieben wäre. Zumal wenn Mitarbeiter des Unternehmens sich auf das Erstellen und Verändern statischer Webseiten verstehen.

Alle anderen Webseitenbetreiber stehen vor mehr oder minder umfangreichen Änderungen Ihres Netzauftritts und häufig fehlen auch die benötigten Kenntnisse zum Erstellen und Ändern statischer Seiten. Diesen Betreibern stehen mit einem Content-Management-System Möglichkeiten zur Verfügung, den eigenen Netzauftritt gegebenenfalls auch ohne spezifische HTML, PHP oder MySQL Kenntnisse zu gestalten. (Allerdings schaden derartige Kenntnisse auch nicht.)

Unter Umständen kann es jedoch von Vorteil sein, wenn innerhalb eines Auftritts, statische und dynamische Seiten kombiniert werden. Jeder Webauftritt hat Seiten die häufig, andere, die weniger häufig oder fast gar nicht aktualisiert werden müssen. Für letztere bietet sich unter Umständen an, diese statisch im gleichen Look-and-feel zu generieren.

Die auf diesen Seiten vorgestellten Systeme, Joomla und WordPress, sind Open Source und dürfen kostenfrei sowohl für private als auch für Unternehmenszwecke eingesetzt werden. Für welches System Sie sich entscheiden, hängt von Ihren spezifischen Vorstellungen ab (mehr dazu). Beide Systeme haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Je genauer Sie Ihre Vorstellungen vom künftigen Netzauftritt definieren können, um so leichter wird die Entscheidung fallen.

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Ich hoffe, Sie haben auf meiner Seite wertvolle Anregungen und Informationen erhalten.

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